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	<description>Blog über Jugendgewalt in Deutschland</description>
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		<title>Jugendgewalt in Deutschland</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 12:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>T. Sturm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jugendgewalt.info]]></category>

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		<description><![CDATA[Jugendgewalt in Deutschland Jugendliche werden viel häufiger kriminell auffällig als irgendeine andere Altersgruppe, insbesondere bei Gewaltdelikten. Dass Jugendliche Grenzen übertreten, ist normal: Es gehört zum Erwachsenwerden dazu. Dass die Täter immer jünger und immer brutaler werden, ist jedoch ein Problem. Nicht nur für die Opfer &#8211; meist ebenfalls Jugendliche &#8211; sondern für die gesamte Gesellschaft. [...]]]></description>
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<h2>Jugendgewalt in Deutschland</h2>
<p>Jugendliche werden viel häufiger kriminell auffällig als irgendeine andere Altersgruppe, insbesondere bei Gewaltdelikten. Dass Jugendliche Grenzen übertreten, ist normal: Es gehört zum Erwachsenwerden dazu. Dass die Täter immer jünger und immer brutaler werden, ist jedoch ein Problem. Nicht nur für die Opfer &#8211; meist ebenfalls Jugendliche &#8211; sondern für die gesamte Gesellschaft. Weil Jugendliche besonders sensibel auf Veränderungen reagieren, gilt Jugendgewalt als Indikator für gesellschaftliche Krisen.</p>
<h3></h3>
<h3></h3>
<h3>Wachsende Gewaltbereitschaft</h3>
<p>&#8220;Jugendgewalt kann als eine Art Fieberkurve der Gesellschaft bewertet werden&#8221; sagt das &#8220;Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen&#8221;. Demnach hatte die deutsche Gesellschaft nach der Wiedervereinigung hohes Fieber. Die Zahl krimineller Jugendlicher in Deutschland stieg rasant an: zwischen 1993 und 1998 um mehr als 50 Prozent auf mehr als 300.000 jugendliche Tatverdächtige pro Jahr. Medien und Forschung suchten nach Erklärungen, die Öffentlichkeit war alarmiert. Jugendgewalt wurde zum ersten Mal als Problem benannt.</p>
<p>Erst nach 1998 gingen die Zahlen gewalttätiger Jugendlicher leicht zurück. Die Dunkelziffer ist hoch, deshalb ist es schwierig, Aussagen über konkrete Zahlen zu treffen. Die Statistik zeigt jedoch, dass es keinen positiven Trend gibt: Von 2006 bis 2007 stieg die Gewaltkriminalität bei Jugendlichen erneut um 6,3 Prozent. Die polizeiliche Kriminalstatistik 2007 notiert &#8220;erhöhte Gewaltbereitschaft bei gesunkener Hemmschwelle&#8221; und &#8220;teilweise brutales Vorgehen&#8221;. Es ist paradox: Insgesamt werden Kapitalverbrechen geringer, aber der Prozentsatz der beteiligten Jugendlichen steigt. Viele Regeln, die früher für Prügeleien unter Jugendlichen galten, sind heute anscheinend aufgelöst: Der Kopf ist sehr wohl ein Ziel und es ist längst nicht immer Schluss, wenn das Opfer am Boden liegt und aufgibt.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/familie/jugendgewalt_in_deutschland/index.jsp">http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/familie/jugendgewalt_in_deutschland/index.jsp</a></p>
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		<title>Defintion von Gewalt</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 12:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>T. Sturm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jugendgewalt.info]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter den Begriff Gewalt (von althochdeutsch waltan – stark sein, beherrschen) fallen Handlungen, Vorgänge und Szenarien, in denen bzw. durch die auf Menschen bzw. Gegenstände beeinflussend, verändernd und/oder schädigend eingewirkt wird. Gemeint ist das Vermögen zur Durchführung einer Handlung, die den inneren bzw. wesentlichen Kern einer Angelegenheit oder Struktur (be)trifft. Der Begriff der Gewalt und die Bewertung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter den Begriff <strong>Gewalt</strong> (von althochdeutsch <em>waltan</em> – stark sein, beherrschen) fallen Handlungen, Vorgänge und Szenarien, in denen bzw. durch die auf Menschen bzw. Gegenstände beeinflussend, verändernd und/oder schädigend eingewirkt wird. Gemeint ist das Vermögen zur Durchführung einer Handlung, die den inneren bzw. wesentlichen Kern einer Angelegenheit oder Struktur (be)trifft.</p>
<p>Der Begriff der Gewalt und die Bewertung von Gewalt ändert sich im historischen und sozialen Kontext. Auch wird er je nach Zusammenhang (etwa Soziologie, Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft u.a.) in unterschiedlicher Weise definiert und differenziert. Im <em>soziologischen Sinn</em> ist Gewalt eine Quelle der Macht. Im engeren Sinn wird darunter häufig eine illegitime Ausübung von Zwang verstanden. Im Sinne der <em>Rechtsphilosophie</em> ist Gewalt gleichbedeutend mit Macht (englisch<em>power</em>, lateinisch <em>potentia</em>) oder Herrschaft (lateinisch <em>potestas</em>). <em>Zivilrecht und Strafrecht</em> basieren auf dem allgemeinen <strong>Gewaltverbot</strong>.</p>
<p>„Gewalt“ im Sinne von Walten findet sich wieder in Begriffen wie Staatsgewalt oder Verwaltung. Inhaltliche Anwendung findet der Begriff bei den wissenschaftlichen Disziplinen Staatstheorie, Soziologie und Rechtsphilosophie. Die Definitiondes Begriffs variiert stark in Abhängigkeit von dem jeweiligen Erkenntnisinteresse.</p>
<p>Eine ursprünglich positive Begrifflichkeit ist bei „gewaltige Wirkung“ oder „gewaltige Leistung“ erkennbar, wenn eine über das übliche Maß hinausgehende Leistung anerkennend beschrieben werden soll.</p>
<p>In Begriffen wie Gewaltmonopol des Staates oder Gewaltenteilung wird der Terminus <em>Gewalt</em> neutral verwendet.</p>
<p>Die im heutigen Sprachgebrauch verbreitete negative Belegung ist in Begriffen wie Gewalttat, Gewaltverbrechen, Gewaltverherrlichung, Vergewaltigung wie auch im Distanz schaffenden Begriff Gewaltlosigkeit enthalten.</p>
<p>Ein engerer Gewaltbegriff, auch als „materielle Gewalt“ bezeichnet, beschränkt sich auf die zielgerichtete physische Schädigung einer Person. Der weiter gefasste Gewaltbegriff bezeichnet zusätzlich die psychische Gewalt (etwa in Form vonDeprivation, emotionaler Vernachlässigung, „Weißer Folter“, verbaler Gewalt, Emotionaler Gewalt) und in seinem weitesten Sinne die „strukturelle Gewalt“. Zudem fällt Vandalismus unter diesen Gewaltbegriff, wenngleich sich die Einwirkung nicht direkt gegen Personen richtet.</p>
<p>Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gewalt">http://de.wikipedia.org/wiki/Gewalt</a></p>
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		<title>Jugendgewalt.info &#8211; Blog über Jugendgewalt in Deutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 03:17:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>T. Sturm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jugendgewalt.info]]></category>

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		<description><![CDATA[Willkommen bei Jugendgewalt.info Mein Name ist Tibor Sturm, ich bin Streetworker in einigen der sogenannten &#8220;sozialen Brennpunkte&#8221; innerhalb der Bundeshauptstadt Berlin. Ich arbeite ohne Bezahlung mit ein paar wenigen Jugendlichen aus den Bezirken Neukölln, Wedding und Reinickendorf. Mit Jugendlichen aus meiner Heimatregion, dem Nürnberger Land, habe ich 2004 angefangen spezielle Konzepte gegen das Aufkommen einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Willkommen bei Jugendgewalt.info</strong></p>
<p>Mein Name ist Tibor Sturm,</p>
<p>ich bin Streetworker in einigen der sogenannten &#8220;sozialen Brennpunkte&#8221; innerhalb der Bundeshauptstadt Berlin. Ich arbeite ohne Bezahlung mit ein paar wenigen Jugendlichen aus den Bezirken Neukölln, Wedding und Reinickendorf. Mit Jugendlichen aus meiner Heimatregion, dem Nürnberger Land, habe ich 2004 angefangen spezielle Konzepte gegen das Aufkommen einer qualitativ exzessiveren Jugendgewalt auszuarbeiten.</p>
<p>Das Blog &#8220;Jugendgewalt.info&#8221; soll zur Aufzeichnung der aktuellen Jugendgewalt und als Diskussionsforum für Gegenmaßnahmen zur steigenden Gewalttätigkeit dienen. Interviews mit SozialarbeiterInnen, PolitikerInnen, aber auch betroffenen Jugendlichen werden die Chronologie der Jugendgewalt im Laufe der Zeit begleitend Darstellen.</p>
<p>Außerdem werde ich einige Fälle von Jugendgewalt aus meiner persönlichen Erfahrung mit veränderten Namen und Örtlichkeiten posten.</p>
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